Hafenportal, Linz

Stadtentwicklung im Linzer Hafen, Raum für Innovation, Kultur und Wirtschaft

Der Linzer Hafen entwickelt sich von einem klassischen Industrie- und Logistikstandort zu einem modernen, multifunktionalen Stadtquartier. Durch die gezielte Verbindung von Wirtschaft, Kultur und urbanem Leben entstehen neue Gebäude und Perspektiven für die Stadtgesellschaft.

Ausführungsplanung und Errichtung eines Gebäudes mit rd. 18.000 m² Nutzfläche für Gewerbe, Büros, Handel, Dienstleistungen und Gastronomie.

Auftraggeber

Immoadd GmbH
www.immoadd.at

Leistungen arinco Architekten + Ingenieure

Generalplanung Architektur mit Austauscheinreichung, Ausführungs- und Detailplanung sowie künstlerische und technische Oberleitung 

Projektbeschreibung

Mit dem Stadtentwicklungsprojekt Neuland transformiert die Stadt Linz den bestehenden Handelshafen zu einem zukunftsorientierten, multifunktionalen Stadtquartier. Das Areal, das bislang primär industriell und logistisch genutzt wurde, wird schrittweise in einen urbanen Raum mit Arbeiten, Wirtschaft, Kultur, Freizeit und öffentlichem Grün überführt. Ziel des Projekts ist es, die Qualitäten des Hafens – Wasserlage, Industriecharakter, Infrastruktur – mit modernen Anforderungen an nachhaltige Stadtentwicklung zu verbinden.

Unter dem Leitbild „Hafen öffnet Stadt – Stadt öffnet Hafen“ entsteht ein neues, gemischt genutztes Quartier, das sowohl Unternehmen als auch Bewohnerinnen und Besucherinnen attraktive Räume bietet. Die geplanten Maßnahmen reichen von neuen Gewerbebauten über öffentliche Aufenthaltsbereiche und Mobilitätsangebote bis hin zu großflächigen Grün- und Dachlandschaften. Neuland trägt so maßgeblich zur langfristigen Aufwertung des Linzer Ostens bei.

Als eines der Leitprojekte innerhalb von Neuland markiert das Hafenportal Linz den wichtigsten städtebaulichen Zugang zum neuen Hafenareal. Das Gebäude fungiert als architektonischer Auftakt des Quartiers und verbindet die Hafenindustriezonen mit der Stadt. Durch seine Lage an der Industriezeile bildet es einen prägnanten baulichen Orientierungspunkt und schafft eine klare Adresse für Unternehmen im neuen Hafenviertel.

Das siebengeschossige Bauprojekt bietet moderne Büro-, Gewerbe- und Dienstleistungsflächen mit hohen Ausstattungsstandards. Großzügige, flexibel teilbare Grundrisse, moderneGebäudetechnik, energieeffiziente Systeme und repräsentative Fassadenelemente machen das Hafenportal zu einem zukunftsfähigen Standort für innovative Betriebe. Die Gestaltung der Fassade verleiht dem Gebäude eine starke visuelle Identität.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Anbindung an nachhaltige Mobilität. Mit der neuen Haltestelle „Hafenportal“ sowie der Nähe zur A7 und A1 ist das Gebäude hervorragend erreichbar und spielt eine wichtige Rolle bei der Öffnung des Hafenareals für die Öffentlichkeit. Zusätzlich entstehen im Umfeld weitere Infrastrukturen wie Grünräume, Steganlagen und kulturelle Einrichtungen, die das Quartier beleben und die Aufenthaltsqualität steigern.

Weitere Projektinformationen: www.hafenportal.at 

Allgemeines & Facts

Bedeutung für Stadt, Wirtschaft und Quartier

Gemeinsam bilden Neuland und das Hafenportal den Ausgangspunkt einer langfristigen Transformation des Linzer Hafens. Die Projekte stehen für:

  • Nachhaltige Stadtentwicklung in einem bisher untergenutzten Industrieareal
  • Verdichtung und Modernisierung im urbanen Wirtschaftsraum
  • Neue Arbeitswelten mit flexiblen, effizienten und ökologisch durchdachten Gebäuden
  • Aufwertung des Hafenviertels durch öffentliche Räume, Mobilitätsangebote und neue Nutzungsvielfalt
  • Stärkung der regionalen Wirtschaft durch hochwertige Gewerbestandorte im Herzen von Linz

 

Projektcharakter & Nutzung

  • Das Gebäude umfasst rund 18.000 m² Nutzfläche für Gewerbe, Büros, Handel, Dienstleistungen und Gastronomie
  • Es erstreckt sich über sechs Obergeschosse und ist mit flexiblen Grundrissen geplant
  • Im Erdgeschoss befinden sich gut sichtbare Geschäftsflächen – ideal für Retail oder Gastronomie geeignet
  • Die Büroflächen sind hochwertig mit belagsfertigen Doppelböden, Heiz-/Kühldecken, elektrische Raffstores sowie LED-Beleuchtung ausgestattet
  • Zwei Aufzüge pro Gebäudekern verbinden die Tiefgarage mit den Obergeschossen

Renderings & Fotos

Renderings: © freedimensions.at/arinco.at
Fotos: Mark Sengstbratl